• Colors of Traveling

AIDAnova ist zurück auf den Weltmeeren

Aktualisiert: 8. Jan.



Gegen 7:30 Uhr fahren wir aus Lübeck Richtung Hamburg Steinwerder. Wir haben das Check In Fenster von 10:15-10:45 Uhr und dürfen nicht zu spät kommen, sonst rutschen wir ganz ans Ende und das wollen wir natürlich nicht. Deshalb lieber zu früh kommen und im Auto warten.

Um kurz nach 9 sind wir auch schon da und schauen uns erstmal das riesige Schiff von außen an und machen die ersten Fotos. Und da sich schon die ersten Gäste angestellt haben, stehen wor auch pünktlich um 9:20 mit in der Schlange.

Von anderen Reisen kennen wir das so, dass man die Koffer einfach mit dem Kofferanhänger an der Sammelstelle abstellen kann und sich dann beim Check In anstellt. Hier ist das anders. Wir müssen die Koffer persönlich abgeben. Also warten wir artig bis die Türen aufgehen. Das soll so gegen kurz nach 10 Uhr passieren. Leider dauert es dann doch ein bisschen länger. Als es dann um ca. 10:30 Uhr losgeht sind wir auch echt froh ins Warme zu kommen. Als erstes wird die CovPass kontrolliert und auch eingescannt (der Impfausweis reicht nicht aus) und der Gesundheitsfragebogen bekommt einen Stempel. Dann dürfen wir die Koffer abgeben und es geht wieder kurz in die Kälte zum Check In. Hier wird die Körpertemperatur gecheckt, wor müssen unseren negativen AntigenTest zeigen und wir bekommen ein Röhrchen mit unseren Daten für unseren PCR Test. Der nächste Step ist dann der PCR Test und weiter geht es zur Abholung der Bordkarte. Von dort dann noch durch den Sicherheitscheck und los geht es Richtung Schiff. Obwohl es draußen echt voll war und alle nach und nach reingelassen wurden ist es jetzt echt leer. Nach unserem Welcome on Board Foto der AIDA Fotografen betreten wir das Schiff ganz alleine und werden mit großem Applaus überrascht, die Offiziere haben sich am Eingang versammelt und begrüßen die Gäste mit Applaus. Auch die Crew scheint glücklich zu sein wieder Gäste zu haben. Auf direktem Weg geht es zur Kabine und da müssen wir erstmal 90 Minuten warten. Sollte unser PCR Test positiv sein werden wir in der Zeit angerufen und müssen das Schiff direkt wieder verlassen. Wir nutzen die Zeit zum Kabine filmen, Tischreservierungen ändern und den ersten Koffer auspacken. Wir haben eine Veranda Komfort Kabine mit begehbaren Kleiderschrank. Der Balkon der Veranda Kabine ist ein ganzes Stück größer als die klassischen Balkone und durch den begehbaren Kleiderschrank hat man auf jeden Fall mehr Ordnung in der Kabine. In den Kabinen mit normalem Kleiderschrank ist dann das Badezimmer etwas größer.


Mittlerweile sind die 90 Minuten um und wir dürfen die Kabine verlassen. Da alles organisatorische geklärt ist können wir direkt mit unseren Rettungswesten zu unserer Musterstation gehen und bekommen dort einen Film zu sehen und üben für den Notfall die Rettungsweste anzulegen. Vor Covid 19 gab es eine Seenotrettungsübung vor dem Auslaufen für alle Gäste mit kompletten Signalen. Jeder musste zu seiner Musterstation und wurde gezählt, damit im Notfall auch jeder weiß wo er hin muss. Um große Menschenansammlungen zu vermeiden gibt es jetzt die neue Variante, so weiß trotzdem jeder was zu tun ist und wo er hingehen muss. Die Seenotrettungsübung findet trotzdem vor jedem Auslaufen für die Crew und für alle Gäste, die es im Vorfeld nicht wahrgenommen haben statt. Nachdem unsere Rettungsweste wieder auf der Kabine ist starten wir starten mit dem Schiffsrundgang auf den oberen Decks und besuchen als erstes den Beachclub. Es hat Ähnlichkeit mit dem klassischen Ausendeck, nur das es lichtdurchlässig überdacht ist. Hier befinden sich die typische AIDA Bar, ein Pool und 2 Whirlpools, eine Bühne, viele Sitzmöglichkeiten und der Weg zur Galerie mit Sitzmöglichkeiten und einigen Kuschel-Muscheln. Und vor allem fällt hier die weihnachtliche Dekoration auf: die Palmen sind mit Lichterketten geschmückt, große LED Engelsflügel und der maritim geschmückte Tannenbaum sind der Blickfang.

Auf dem Deck befindet sich auch das Fuego, das Buffetrestaurant speziell für Familien und die Kleinen. Die Speisen sind größtenteils niedriger aufgebaut, so können sich die Kleinen selbst bedienen. Aber es gibt nicht nur Kinderessen, auch die Eltern finden hier leckere Sachen und auch Snacks, wie Wraps u Bagels. Beim Anblick des Essens bekommen wir auch Appetit und auch wenn das Essen echt gut aussieht schauen wir uns ein für uns auch neues Buffetrestaurant an: den Yachtclub. Wir sind schon recht spät (10 Min vor Ende), trotzdem gibt es von allen Gerichten noch etwas. Und auch wenn es eher nach Fischrestaurant klingt, gibt es komplett gemischtes Essen, Fisch, Fleisch, vegetarisch und später beim rausgehen sehen wir auch die 2. Seite mit Salatbar und Koch weiteren Gerichten ;-) das Restaurant ist schön eingerichtet, mit vielen LED Wänden mit Karibikhintergrund. Das Essen schmeckt auch sehr gut, so wie wir es von AIDA kennen. Auf den Tischen ist kein Besteckständer mehr vorhanden, Es ist direkt eingedeckt, das Besteck befindet sich in der Serviette, um Bakterienverbreitung zu vermeiden. Auf jedem Tisch liegt eine Karte die nach Reinigung u Desinfektion vom Servicepersonal auf grün und bei Belegung auf Blau gedreht wird. Somit weiß jeder Gast, ob der Tisch schon gereinigt ist. Zusätzlich wird je eine Bordkarte eingescannt, damit später nachvollzogen werden kann, wer wo gesessen hat. Das typische jeder sitzt mit jedem zusammen am Tisch ist derzeit auch nicht erlaubt. Da das Schiff nicht ausgebucht ist hat man aber auch keine Probleme einen freien Tisch zu finden.

Hinter dem Yachtclub befindet sich der Außenbereich mit Tischen und die Lanai Bar. Auf der AIDAnova ist dass das einzige Buffetrestaurant mit Außenbereich, deswegen wird das im Sommer oder warmen Gebieten bestimmt sehr beliebt sein.

Nach unserer kleinen Stärkung ziehen wir weiter. Wir befinden uns jetzt auf Deck 7 im hinteren Bereich und wandern erstmal nach vorne, vorbei am Oceans Restaurant, am Best Burger at Sea, am French Kiss Restaurant und der French Kiss Bar und sind dann mittig im Theatrium und angekommen. Auch hier gibt es die Reihen übereinander Richtung Bühne und auch Sitzmöglichkeiten wie Sessel u Sofas zum gemütlichen Sitzen und überall Fernseher mit Übertragung der Theatrium Veranstaltungen. So kann jeder entscheiden, ob er direkte Sicht haben möchte oder lieber etwas gemütlicher mit Blick auf den Screen.

Da das Schiff immer noch sehr leer ist, viele Gäste sind entweder noch in der Kabine in "Quarantäne" oder noch gar nicht an Bord, beschließen wir einen Blick ins Body&Soul Spa zu werfen. Und wir haben Glück, da es die erste Reise ist befinden sich noch keine Gäste im Saunabereich oder in der Wellness Oase und wir dürfen uns umschauen und auch ein paar Fotos machen. Ausprobieren kommt dann am 2. Seetag, da haben wir den Spätabend Tarif gebucht.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir am French Kiss vorbei uns sehen verschiedene Tartes in der Auslage. Da können wir leider nicht weitergehen :D also probieren wir den ersten Kuchen an Bord und er ist sooo lecker. Maria hat ein Stück Apfeltarte und Tobias ein Stück Schokotarte und es lohnt sich. Der Kuchen ist inkludiert, die Getränke müssen wir extra zahlen.

Nach dem Kuchen gehen wir noch einmal in den Beachclub und ergattern eine freie Kuchelmuschel. So langsam merkt man, dass das Schiff voller wird. Wir genießen unseren ersten Cocktail und legen das erste Mal heute kurz die Füße hoch. Da merkt man echt wie groß das Schiff ist. Während wir da so liegen startet die Seenotrettungsübung mit den recht lauten Signaltönen, aber lange liegen können wir eh nicht. Wir wollen uns vor dem Auslaufen nochmal frisch machen, damit wir danach direkt zum Essen gehen können. Mittlerweile sind auch beide Koffer in der Kabine angekommen und wir können noch schnell auspacken. Für das Auslaufen gehen wir auf unsere Veranda, auch wenn es etwas kalt ist, aber es ist immer wieder ein Erlebnis. Als wir dann im dunklen nicht mehr viel vom Land sehen können machen wir uns wieder auf den Weg ins French Kiss. Das Essen ist genau so lecker wie der Kuchen. Wir haben als Vorspeise getrüffelte Selleriesuppe, Weinbergschnecken und Beef Tartar, als Hauptgang Rinderfilet und Entenbrust und zum Dessert Creme Bruleé und Mangocreme. Zum Glück sind die Portionen nicht so groß, dass man auch gut 3 Gänge schafft. Wir hätten aber gerne noch mehr probiert, da sich alles sehr gut anhört.

Um 21Uhr gehen wir zur Show AIDA Stars. Hier treten 6 Sänger/innen, 6 Tänzerinnen, 2 Gymnastinnen, 2 Akrobaten, ein Violinist und ein ... und stellen sich mit einer Einlage vor. Nach der Show gehen wir noch kurz in den Beach Club und schauen uns die Lasershow und die Band an und dann fallen wir echt müde ins Bett.



Guten Morgen Seetag :) Nachdem wir ein bisschen ausgeschlafen haben, ist die große Überlegung: wo gehen wir frühstücken? Wir entscheiden uns für das Markt Restaurant auf Deck. Das Buffet ist auf jeden Fall ausgiebig und es ist für jeden was dabei. Auch auf Allergien und Unverträglichkeiten wird drauf eingegangen. Vieles gibt es schon beim Buffet, aber man gibt es vorweg auch schon im Gesundheitsfragebogen an und dann bekommt man auch separates Essen. Es gibt auch eine frische Omelettstation mit Add ons, Shake des Tages, warme u kalte Speisen, frische Pancakes u so viel mehr. Da wir nicht so ganz früh kommen gibt es keinen Tisch mehr am Fenster, aber noch genügend andere Tische. Nach dem reichhaltigen Frühstück schauen wir uns noch ein bisschen weiter auf dem Schiff um, wir gehen dir Shops besuchen, werden natürlich auch fündig und nutzen dann erstmal unsere Veranda und das schöne Wetter, wir dösen, lesen, schlafen noch ne kleine Runde bis es zum späten Mittagessen geht. Wir probieren heute den Best Burger at Sea, schauen aber vorher nochmal kurz ins Marktrestaurant was es da so gibt. Und es ist wirklich ein guter Mix aus allem, vegetarisch, Fisch Fleisch, Salat, Dessert, da findet man auf jeden Fall was. Bei den Burgern gibt es ein paar verschiedene, 2 Klassische, 2 Ausgefallene und ein Vegetarischer. Außerdem noch verschiedene Vorspeisen bzw Snacks und Dessert. Wir entscheiden uns für den mit Lachs und den mit Hähnchen, dazu gibt es Pommes u Cole Slaw. Beide schmecken sehr gut, ist aber auch nicht das riesen Highlight. Zum Nachtisch gibt es warmen Apfel-Walnuss-Crumble mit Vanilleeis.


Leider war er nicht richtig warm, sonst wäre er richtig lecker gewesen.

Wir ziehen noch ein bisschen weiter übers Schiff und entdecken immer mehr Ecken und Sachen, kaum zu glauben.

Mittlerweile ist es schon wieder dunkel und Zeit zum umziehen. Wir schauen uns um 19Uhr die Show Nashville an, die Sänger performen Songs mit einer virtuellen Band als Background. Ist auf jeden Fall ganz cool gemacht. Von da gehen wir zum Restaurant Time Machine, ein Á la Carte Restaurant mit Unterhaltung. Es gibt für 19,95€ ein 2 stündiges Erlebnis mit 3 Gang Menü inkl. Getränke und sehr schöner Show. Ab dem Moment des eincheckens ist man in der Show, einige Gäste werden mit einbezogen, überall im Restaurant sind Screens angebracht. Und während wir unser Essen genießen machen wir eine Zeitreise und fahren mit dem Uboot nach Atlantis, entdecken viele Fische, Meerjungfrauen und Ungeheuer, aber der Professor und seine Crew bringen uns wieder heil zurück. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Essen war sehr gut und wir können das auf jeden Fall weiterempfehlen. Nach dem Essen gehen wir dann auch direkt ins Bett wir legen nämlich um 7Uhr morgens an.



Der Wecker klingelt um 7Uhr, wir werden aber schon beim Anlegemanöver wach. Und das obwohl wir recht hoch auf dem perfekten Deck 10 sind, genau in der Mitte. Es ist draußen noch komplett dunkel, deswegen machen wor uns ganz entspannt fertig und gehen heute mal im Bella Donna frühstücken. Auch hier gibt es wieder von allem etwas, ähnlich wie am Vortag im Marktrestaurant und man geht gut gestärkt nach Kristiansand.

Nachdem das Wetter in Hamburg nicht so schön war, haben wir jetzt echt Glück. Der Seetag war schon so sonnig und heute ist auch schön, zwar kalt, aber hell und kein Regen. Dick eingepackt starten wir auf eigene Faust und statten Kristiansand einen Besuch ab. Vor dem Schiff haben wir schonmal einen super Fotospot mit der AIDA, ganz ohne Zaun und mit Sonne. Wir gehen vorbei am Fischmarkt Richtung Wasser, Burg und Strand. Man sieht hier schon überall das es ein kleiner, süßer Ort ist. Vom Strand gehen wir Richtung Stadt, im den alten Teil mit den vielen weißen Holzhäusern. Hier ist überhaupt nichts los, man hat das Gefühl die Stadt besteht nur aus AIDA Gästen. Was bei jeder neuen Stadt nicht fehlen darf ist der Weg in den Supermarkt. Bis auf ein paar Getränke und ein paar Süßigkeiten finden wir aber nichts aufregendes. In dem Teil der Stadt gibt es nicht viele Geschäfte oder Läden, aber Friseure, sehr viele. Je dichter wir Richtung Fußgängerzone kommen desto mehr Menschen begegnen uns. Und es wird immer weihnachtlicher, überall sind Kränze an den Türen und die Straßen sind Vollmilch Weihnachtsbäumen und Lichterketten. Das sieht abends bestimmt richtig schön aus. Auf dem Marktplatz ist eine Eislaufbahn aufgebaut und auch ein Weihnachtsmarkt, der hat aber leider noch nicht offen, wir sind wohl noch zu früh. Es noch ein Stückchen durch die Fußgängerzone zurück Richtung Schiff. Auf dem Rückweg schauen wir noch in die Fischhalle rein. Hummer scheinen sehr beliebt zu sein, sooo viele Becken und alle sind voll. Neben der Fischhalle sind noch einige Restaurants und auch hier ist alles so hübsch weihnachtlich.

Nach 5 Kilometern und ca. 2,5 Std sind wir schon wieder an Bord und genießen die Ruhe mit weniger Gästen.

Wir gehen kurz ins Bella Donna Restaurant für einen kleinen Mittagssnack, eigentlich wollten wir hauptsächlich was trinken, aber wenn das Essen so lecker aussieht kann man ja nicht anders.

Wir nutzen das schöne Wetter und das wir keinen Fahrtwind haben, schnappen uns unsere Jacken und schauen uns die Außendecks an. Und da gibt es auch einiges zu entdecken. Die vielen Whirlpools, den großen Pool und die Poolbar, außerdem gibt es reichlich Liegen die bei schönem Wetter gut genutzt werden können. Und wir entdecken die AIDA Lounge, ein Bereich speziell für die Suitengäste mit Innenbereich und Sonnendeck, außerdem gibt es Getränke und Snacks.

Auf Deck 7 entdecken wir dann draußen noch den BBQ Grill, hier gibt es Hot-Dog und Pommes mit Toppings. Im Sommer wird das hier bestimmt gut besucht sein. Im Winter ist es leider schnell zu übersehen. Aber wir werden das irgendwann noch ausprobieren.

So langsam wird es kalt, wir bringen unsere Jacken zurück und gehen Richtung Bar um uns einen heißen Kaffee zu holen und entdecken die verschiedenen Torten die wir natürlich probieren müssen. Lecker, aber auch sehr mächtig und sahnig. Jetzt freut man sich wirklich auf was deftiges, aber Abendessen dauert noch ein bisschen. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen, genießen einen Cocktail und spielen eine Runde bis wir zum Auslaufen aus Kristansand auf die Kabine gehen.

Später gehen wir in das Spezialitätenrestaurant Casa Nova, hier ist das italienische Essen inklusive und die Getränke müssen extra gezahlt werden. Es gibt Büffelmozzarella und Rindercarpaccio, Parmesansuppe und Ravioli mit 5-Käsefüllung, Schweinerücken mit Thymiankartoffeln, Schmorkohl und Apfel-Chutney und geschmortes Rind mit buntem Gemüse und Polentanocken und Tiramisu und Creme Bruleé. Auch hier war das Essen sehr lecker und ist auf jeden Fall auch zu empfehlen. Nach dem Essen gehen wir noch ins Studio X und schauen und Backbord gegen Steuerbord an und dürfen auch mitraten. Danach schlendern wir noch ein bisschen übers Schiff und gehen danach ins Bett, schließlich legen wir Morgen früh um 8 Uhr in Oslo an.



Je höher wir in den Norden kommen desto länger bleibt es morgens dunkel. Wir werden wieder von den Motorengeräuschen beim Anlegen geweckt, beim rausschauen hat man das Gefühl, das es viel früher ist, aber es ist kurz vor 8. Wir machen uns fertig und gehen heute im Yachtclub frühstücken. Auch hier gibt es wieder sehr gutes Frühstück mit Blick nach draußen. Die Sonne kommt schon raus, es scheint ein sehr schöner Tag zu werden. Die Behörden brauchen sehr lange um das Schiff freizugeben, deshalb starten wir mit einer Stunde Verspätung, legen dafür am Abend aber auch eine später wieder ab. Wir nutzen die Zeit und fotografieren vom Außendeck die Burg direkt gegenüber, bevor wir dann wieder dick eingepackt und mit Sonnenbrille Richtung Oper starten. Es ist echt kalt und der Boden ist teilweise noch gefroren. Nach ein paar Hundert Metern sehen wir schon die Oper auf der anderen Seite, ein sehr beeindruckendes Gebäude. Das besondere an dem Gebäude ist, dass man auf das Dach gehen kann und von dort einen schönen Blick übers Wasser Richtung Stadt hat. Aber bei dem Wetter muss man echt vorsichtig sein, der Boden ist ganz schön glatt. Von der Oper laufen wor Richtung Stadt und durch die Fußgängerzone Richtung Schloss. Auf dem Weg kommen wir an einem Weihnachtsmarkt mit Schlittschuhbahn, Riesenrad, Weihnachtsmann und Ständen vorbei. Endlich kommen wir dazu die süßen Kringel zu probieren, die haben wir gestern schon einige Male in Kristansand gesehen, heute beim Weihnachtsmarkt ist es dann soweit. Sehr lecker, sie haben ein bisschen Ähnlichkeit mit Schmalzgebäck. Jetzt geht es aber wirklich zum Schloss, wir wollen den Wechsel der Wache sehen. Wir sind pünktlich da, aber es passiert leider kein Wechsel. Die Soldaten marschieren zwischendurch mal hin und her, aber kein Wechsel. Auch nach 20 Minuten ist noch nichts passiert, also gehen wir weiter. Es geht Richtung Vigelandsanlegget bis dahin sind es aber noch ein paar Kilometer und auf dem Weg kommen wir an einem kleinen Kaffee vorbei. Wir beschließen uns kurz aufzuwärmen, einen Kaffee und Chai Tee zu trinken und unsere Postkarten zu schreiben. Danach geht es schnell weiter, da es schnell dunkel wird und wir die Figuren noch im Hellen sehen wollen. Durch ein großes Tor gelangen wir in den Park und gehen Richtung Brücke, hier sind schon einige der Skulpturen, unter anderem der berühmte Trotzkopf man kann hier bestimmt einige Stunden verbringen, aber die Zeit haben wir leider nicht. Also machen wir uns auf den Rückweg zum Hafen, wir müssen ja die Kilometer wieder zurück. Im Hafenviertel angekommen dämmert es schon und man sieht überall die schöne Weihnachtsdeko und auf der anderen Seite am Wasser einen schönen Sonnenuntergang. Und von hier können wir auch schon wieder die AIDA sehen. Das perfekte Fotomotiv, von hier aus haben wir das komplette Schiff drauf und teilweise auch mit Weihnachtsbäumen. Wir kommen noch am Friedensnobelpreis Gebäude vorbei und machen uns dann weiter auf zum Schiff. Es ist wirklich toll, dass man mit diesem riesigen Schiff direkt an der Stadt liegen kann.

Da es schon ein bisschen später ist lassen wir Abendessen im Restaurant ausfallen und gehen stattdessen direkt zum BBQ Grill und probieren dort verschiedene Pommes und Hot Dog aus. Es ist auf jeden Fall eine witzige Idee und man wird auch satt. Heute Abend machen wir auf jeden Fall nicht mehr viel, wir gehen auf die Kabine das Auslaufen anschauen und danach gibt es im Theatrium die Spielshow Wer wird Millionär, die wor uns aber per Liveübertragung im Fernsehen anschauen.



Das schöne bei den meisten AIDA Reisen ist, das der letzte Tag ein Seetag ist. So kann man noch einmal sehr gut entspannen.

Heute klingelt also kein Wecker, wir machen uns entspannt fertig und gehen noch einmal im Marktrestaurant frühstücken. Danach schlendern wir noch ein bisschen übers Schiff, gehen in den Fotoshop und schauen uns unsere Fotos an, die während der Reise von uns gemacht wurden, spielen noch ein bisschen die Spiele vor der Art Bar und machen uns dann fertig zum rutschen und baden.

Wir starten mit den Rutschen, es gibt eine Doppelrutsche und den Turbo Racer und beide machen auf jeden Fall Spaß. Es ist natürlich nicht wie in einem Rutschenparadies, aber für ein Kreuzfahrtschiff schon echt gut. Und besonders für Kids und Teens.

Im FourElements gibt es neben den Rutschen auch noch ein paar Whirpools und zwei Strömungskanäle und das Wasser ist herrlich warm. Hier kann man es sehr gut drin aushalten und auch die Lufttemperatur ist ähnlich wie im Schwimmbad. Nebenbei kann man andere Gäste über einem im Kletterpark bestaunen.

Für uns geht es aber nach draußen. Am Hafentag in Kristansand haben wir ja schon die ganzen Außenpools gefunden, heute werden sie auch ausprobiert. Draußen ist es echt kalt und das Wasser im Pool ist nicht heiß, aber man kann reingehen. Maria ist aber auch eine ziemliche Frostbeule, also wahrscheinlich ist das Wasser total angenehm warm :D für Maria nicht so, als geht es nach ein paar Runden wieder raus und wir gehen in einen der Whirlpools zum aufwärmen. Dort ist das Wasser auf jeden Fall warm und hier lässt es sich sehr gut aushalten. Man muss nur zwischendurch bei den Windböen tiefer ins Wasser sinken. Und man muss auch irgendwann wieder raus in die Kälte. Also schnell zur Kabine unter die heiße Dusche.

Wieder frisch gemacht holen wir uns noch ein Stück Kuchen und ein Starbucks Heißgetränk und probieren endlich das Eis aus. Die Sorte Kokos schmeckt auf jeden Fall sehr gut.

Nach süß kommt ja meistens der Appetit auf deftig und so holen wir uns noch eine Portion Pommes vom BBQ Grill draußen. Zum Glück hatten wir kein Mittagessen.

Bis zum Abendessen ist noch ein bisschen Zeit, also setzen wir uns noch in die French Kiss Bar und spielen ein paar Runden. Dann gibt es noch Bingo im Theatrium, für uns aber nur als Zuschauer und nicht als Mitspieler, bis es in das Spezialitäten Restaurant Ocean's geht. Hier gibt es ein Buffet mit Salat, verschiedenen Fischbrötchen und kleine Vorspeisen und Nachspeisen und verschiedene Tellergerichte die man wählen kann. Neben Fischgerichten gibt es auch ein Fleischgericht und ein Vegetarisches. Wir entscheiden uns für Fisch: Gambas im Knuspermantel auf Glasnudelsalat und Tartar vom Lachs, danach Labskaus á la Nova und Gegrillte Garnellen auf Linsen im Kokossud und zum Nachtisch Mousse au Chocolat und Creme Bruleé. Auch auch hier ist das Essen wirklich lecker. Das Buffet sieht auch sehr gut aus, aber wir sind viel zu satt.

Pünktlich um 19uhr sitzen wir wieder im Theatrium zur Show der Tänzer und Akrobaten. Und es gibt noch einen leckeren Cocktail aus der Tokyo Bar. Hier gibt es ein paar andere Kreationen als an den anderen Bars.

Die Show ist mal was anderes ganz ohne Sänger, aber sehr schön gemacht.

Und von der Show geht es in die Kabine für den Spa umziehen. Wir haben von 20-23 Uhr Tickets für Wellness-Oase und Sauna. Der Bereich ist schön leer, egal in welche Sauna wir gehen, wir sind immer alleine. Auch die Whirpools draußen sind nicht so voll, man kann es immer gut abpassen das man irgendwann alleine im einen gehen kann. Durch die darüberliegenden Kabinen sollte man in Badebekleidung in die Pools gehen. Aber die Pools sind nicht so warm wie die anderen Pools, sodass wir nicht lange drin bleiben. Die Bereiche sind echt schön, aber durch die begrenzte Zeit ist es nicht ganz so entspannend. Außerdem sind alle Saunen und auch die Wellness-Oase sehr hell beleuchtet. Nur das Kaminzimmer ist etwas dunkler und eher zum Augen schließen gemacht.

Es gibt nur wenige Bereiche die wir nicht besucht haben, den Mystery Room, die á la Carte Restaurants bis auf das Time Machine, das Brauhaus, Brot und Stulle und den Döner. Und da man den am besten Nachts nachm feiern essen kann machen wir das jetzt auch nachts, nur nach der Sauna. Es gibt zwar nur ganz klassisch mit Kraut- und gemischten Salat, Zwiebeln, Tzatziki, scharfe Sauce und Kalbfleisch, also kein Hähnchen, Cocktailsauce, Mais oder Schafskäse, aber es schmeckt sehr gut.

Und danach packen wir unsere Koffer und stellen diese vor die Tür, diese werden früh morgens schon abgeholt und im Terminal aufgestellt. Dann geht es schnell ins Bett, denn Morgen müssen wir wieder früh raus.



Früh morgens klingelt der Wecker, um 9Uhr müssen wir spätestens aus der Kabine sein. Packen müssen wir ja fast nichts mehr und wir gehen mit unseren Jacken und Handgepäck ins Bella Donna Restaurant zu einem letzten ausgiebigen Frühstück. Das Handgepäck kann man auch im Sportbereich abstellen, da wir aber direkt nach dem Frühstück das Schiff verlassen brauchen wir das nicht.


Und so heißt es nun Abschied nehmen und wir freuen uns schon auf die nächste Reise. Schauen wir mal welches der Schiffe es da wird.

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