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Miami - die Metropole im Sonnenstaat Florida


Tag1 in Miami

Es ist 6:30 Uhr in der Früh, das Zimmer ist endlich warm, denn in Miami dreht jeder die Klimaanlage auf die kälteste Stufe und so kamen wir gefühlt in unserer Unterkunft im RIU Plaza MiamiBeach in ein Kühlhaus.

Gestern Abend nachdem wir den Fernseher und die Klimaanlage ausgemacht haben ist uns aufgefallen wie laut das Zimmer ist. Also ist Tobias noch einmal an die Rezeption gegangen und hat mehr Decken besorgt. Das Klimagerät funktioniert nur als Klimaanlage und kann nicht Heizen, die lassen wir also lieber aus. Und wegen des lauten Geräuschs soll gleich noch ein Mitarbeiter kommen. Nach einer halben Stunde legen wir uns dann doch hin, es kommt wohl keiner mehr, laut ist es immer noch, aber nicht mehr so kalt.

Und so war die Nacht dann doch nicht so lang wie gedacht und Maria ist noch ganz schön müde.

Aber egal, wir machen uns für das Frühstück fertig, überlegen was wir anziehen, es scheint nicht so sehr warm zu sein und machen uns auf den Weg ins Restaurant bei uns im Riuplaza Hotel.

Es ist ein sehr reichhaltiges Buffet mit dem wir nicht gerechnet haben. Nach den letzten Tagen New York, wo wir uns eigenen Aufschnitt mitgebracht haben, gleicht es hier einem Schlaraffenland. Ganz viele warme Speisen, Omelettstation, frische Früchte, Müsli, ganz viele Toppings, Salat, Aufschnitt, ganz viel Plundergebäck, gefühlt gibt es hier alles. Und es schmeckt auch sehr gut.

Nach dem ausführlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg. Heute steht eine Hop on Hop off Bus Tour an, die startet aber erst um 10, wir sind eine Stunde zu früh. Also gehen wir nochmal kurz zum Strand und gehen erstmal dort ein Stück Richtung Bushaltestelle und dann an der Straße weiter.

Also wir unseren Einstieg erreichen ist es dann doch schon nach 10Uhr, aber wir haben ja keine Eile.

Der Bus fährt erstmal noch ein Stück am Miami Beach und dann über die Brücke Richtung Miami City. Im Art District Wynwood steigen wir das erste Mal aus und schauen uns die ganzen Wandkunstwerke aus der Nähe und in Ruhe an. Es sind mehrere Straßen in denen fast jede Wand mit Graffiti besprüht ist und sie sehen alle richtig gut aus. Teilweise sind es echt Meisterwerke, es gibt auch extra ein paar Galerien mit Innenhöfen und bemalten Wänden. Und in jeder Straße entdecken wir noch was neues tolles. Zwischendurch gibt es noch ein Eis zur Belohnung. Als wir mit dem Bus weiter wollen verpassen wir gerade den einen, was wir nur leider nicht gesehen haben: der fährt nur stündlich. Das fällt uns auch erst nach ner halben Stunde oder so auf. Also gehen wir noch in ein paar Läden rein, immer mit einem Blick zur Straße, nicht das wir den nächsten Bus auch verpassen. Zum Glück sehen wir ihn rechtzeitig und es geht weiter, erst noch ein Stück durch die Stadt vorbei an Hochhäusern und am Bayside Kreizfahrtterminal bis nach Little Havannah. Hier ist unser zweiter Ausstieg, den auch das muss man gesehen haben. Ganz viele spanische Läden, vor allem Zigarrenläden, ein kleines Theater, einige Restaurants, eine super leckere Eisdiele, aber auch Subway, Dominos, Sushi und McDonalds. Aber selbst der ist an den Stadtteil farblich angepasst. Wir schlendern durch die Straße, denn eigentlich gibt es nur die Eine und nehmen den Bus eine Stunde später wieder zurück. Es geht noch ein Stück weiter durch die Stadt und damm über die Brücke an den Kreuzfahrtschiffen vorbei Richtung Miami Beach. Hier fahren wir noch den südlichen Teil ab, sehen immer wieder einen Teil des Ocean Drive, das ist nämlich die Parallelstraße, bis wir direkt vor unserem Hotel aussteigen können.

Zurück auf dem Zimmer machen wir uns kurz frisch und ziehen uns was schickes an, wor gehen nämlich noch schick essen. Gestern war nämlich unser Jahrestag, da wir aber nur unterwegs waren und auch recht spät im Hotel waren, haben wir das Essengehen auf heute verschoben.

Und so machen wir uns auf den Weg mit dem Bus zu Joe's Stone Crab. Das Restaurant ist riesig und es ist komplett voll. Aber nach einer kurzen Wartezeit bekommen wir einen Tisch etwas abseits des Trubels. Man kann sich gar nicht entscheiden, so viele leckere Seafood Leckereien stehen auf der Karte und wenn man sich die Teller auf den Nebentischen anschaut wird es nicht einfacher, es sieht alles richtig gut aus. Wir entscheiden uns für Seafood Tower mit frischen Austern und Muscheln, Scampis, Krebsfleisch, Steinkrabben und einem halben Hummer. Dazu gibt es Pommes und gedünsteten Knoblauch Spinat und verschiedene Saucen. Und es ist richtig lecker! Der Preis ist auch echt nicht ohne, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Pappsatt machen wir uns auf den Heimweg, werden von einem Regenschauer überrascht und schlendern danach noch über den Oceans Drive zurück zum Hotel. Gegen 23 Uhr sind wir zurück im Hotel und fallen ganz schön müde ins Bett. Dank des Spaziergangs am Abend haben wir auch heute einige Schritte geschafft.


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