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Porto - Lebensgefühl und Portwein


Der erste gemeinsame Urlaub, auch wenn es nur ein Kurztrip übers Wochenende ist, trotzdem ist es rauskommen, abschalten und auch ein bisschen aufgeregt sein.

Tobi hat sich überlegt, dass wir nach Porto fliegen, ein Ort, über den ich vorher noch nie nachgedacht habe, aber natürlich bin ich dabei.


Freitagmittag, wir sitzen beide noch auf der Arbeit und es geht auf den Feierabend zu.

Endlich!

Mit dem ICE fahren wir nach Frankfurt, den Reiseführer Portugal durchstöbernd sitzen wir im Flieger der TAP Air Portugal und los geht das neue Abenteuer:


Wir haben über AirBnB ein schönes Appartement gebucht… eigentlich… denn es kommt alles ganz anders. Gegen 22:30 Uhr landen wir in Porto und fahren ein Stückchen Bahn, um dann die letzten Meter zur Wohnung zu Fuß zu gehen. Mittlerweile freuen wir uns auch schon echt aufs Bett. Dort angekommen soll der Schlüssel in einer Safe Box an der Hauswand sein, wir geben den Pin ein, die Box öffnet sich, aber kein Schlüssel drin. Wir versuchen die verschiedensten Menschen anzurufen, erreichen von AirBnB jemanden in China oder so. Zwischendurch ist die Verbindung weg und man bekommt wen anders ans Telefon und muss alles nochmal erklären… Lösungsvorschlag: er bucht uns was Neues, geht aber erst ab Morgen, weil es jetzt schon zu spät ist und kein Vermieter so spontan erreichbar wäre. Das hilft uns jetzt auch nicht weiter...

Also lassen wir es und machen uns selbst auf die Suche. So fängt der Urlaub ja klasse an, aber gut, wir können es ja nicht ändern. Es wird immer später und irgendwie müssen wir ja schlafen und die Handy Akkus geben auch langsam den Geist auf. Bei Google Maps finden wir ein Hotel relativ in der Nähe mit 24 Std Rezeption.


Als wir beim Hotel Miradouro ankommen ist es 00:30 und wir sind echt kaputt. Wir haben auf jeden Fall Glück, es ist noch ein Zimmer frei, der Preis ist in Ordnung und Frühstück ist auch inklusive, aber das wäre uns jetzt auch egal gewesen. Jetzt ist nur noch wichtig: Schnell ins Zimmer und Schlafen!

Das Zimmer ist klein und nichts besonderes, eher ein bisschen älter, aber sauber und für das

Wochenende völlig in Ordnung.


Samstag morgens… Frühstück! Jetzt merkt man, dass es am Tag zuvor nicht so viel zu essen gab. Also schnell unter die Dusche und los geht’s in den Frühstücksraum. Was wir nachts natürlich nicht gesehen haben: Das Hotel ist echt hoch und das Restaurant ganz oben in der 13. Etage. Was für ein schöner Ausblick! Echt der Hammer, vor allem wenn man so gar nicht damit rechnet. Das Frühstück ist auch nicht schlecht, es gibt von allem etwas: Brot, Brötchen, Toast, Cerealien, kleine süße Teilchen, verschiedene Wurst- und Käsesorten, Butter, Marmelade, Honig, Eierspeisen, Kuchen, frisches Obst, Joghurt, Kaffee, Tee, Kakao und noch ein paar mehr Sachen.

Während des Frühstücks machen wir einen Plan für den Tag. Tobi geht zwar lieber spontan los, aber ich bin Planungsmensch, also machen wir einen ungefähren Plan. Zumindest was wir auf jeden Fall sehen wollen.


Auf jeden Fall gehen wir erstmal los, immer die Straße runter, bis wir zur ersten großen Brücke

kommen, Zeit für die ersten Selfies :D Oberhalb vom Fluss Douro gehen wir weiter Richtung Altstadt und zur Brücke Ponte Luis. Die Brücken sehen schon sehr cool aus. Wir laufen ein bisschen durch die Stadt auf der Suche nach dem Fußgängerweg der Brücke, um auf die andere Seite zu kommen. Dabei sehen wir auch schon die kleinen gelben Trams die hier Stadttouren machen. Auf dem Weg kommen wir auch am View Point der Pont Luis vorbei. Der Blick auf die Brücke, den Fluss und das andere Ufer mit dem Riesenrad und dem ehemaligen Kloster mit der Kirche sieht schon sehr schön aus, das lohnt sich auf jeden Fall. An der Brücke angekommen hat man 2 Möglichkeiten: Autos, Busse und Fahrräder fahren über den unteren Teil, Fußgänger und Straßenbahn über den oberen Teil. Wenn man keine Lust zu laufen hat gibt es eine kleine Bahn, die vom oberen Punkt der Stadt nach unten zum Fluss fährt. Man kann aber auch einfach die Wege und Treppen nehmen. Da wir ja schon oben sind brauchen wir nur noch über die Brücke rüber laufen. Von der anderen Seite ist der Blick noch viel schöner. Man sieht wie sich die Stadt die Felswand hochzieht, mit den vielen bunten Häusern, total schön! Von hier aus kann man entweder in den Hop on Hop off Bus steigen und noch ein bisschen weiter über die Seite fahren oder man nimmt die Seilbahn, um nach unten zum Fluss zu kommen oder man geht zu Fuß. Wir entscheiden uns für die Seilbahn, nicht weil wir faul sind, wir hoffen noch ein paar schöne Fotos machen zu können. Unten angekommen schlendern wir durch die Gassen, es ist wirklich hübsch hier. Auch am Wasser mit den ganzen Restaurants und den alten Booten am Fluss. Was natürlich in Porto nicht fehlen darf, ist eine Weinprobe. Es gibt so viele kleine

Restaurants und Geschäfte, die das anbieten, dass wir uns kaum entscheiden können. Am Ende

werden wir aber fündig und die Weine schmecken auch wirklich sehr gut.

Wir haben auch richtig Glück mit dem Wetter, man kann so schön am Wasser laufen, es ist echt

herrlich. Um wieder auf die andere Seite des Flusses zu kommen, nehmen wir diesmal die kleine

Fähre. Dort laufen wir noch weiter durch die Stadt und langsam wieder zurück Richtung Hotel. Eine Sache, die auch auf keinen Fall fehlen darf, sind Pasta del Nata, also holen wir uns noch 2 für den Weg. Eigentlich wollten wir noch in ins Restaurant/Bar in unserem Hotel gehen, aber wir sind zu kaputt vom fielen Laufen und fallen nur noch müde ins Bett.


Tag 2 in Porto. Erstmal geht es wieder zur herrlichen Aussicht und dem Frühstück. Dann geht es auch schon wieder los, mal schauen wie viele Schritte es heute werden.

Erstmal laufen wir wieder Richtung Brücke, denn heute machen wir eine Tour mit dem Hop on Hop off Bus auf der anderen Seite von Porto. Das Ganze ablaufen wäre dann doch zu viel, vor allem wenn man das viele Laufen nicht gewohnt ist. Auf dem Weg dorthin kommen wir noch an der großen Markthalle vorbei mit frischen Blumen, ganz viel Obst, Tapas, Wein und anderen Leckereien. Eine kleine Weinprobe, ein frischer Fruchtshake und ein bisschen getrocknetes Obst müssen auf jeden Fall mitgenommen werden, bevor es weitergeht.

Direkt hinter der Brücke ist dann auch schon eine Bushaltestelle, natürlich haben wir den Bus gerade verpasst, aber egal, das Wetter ist ja schön (bis auf den Wind) da kann man ruhig ein bisschen warten. Allerdings ist die Tour gar nicht so spannend wie erhofft und wir werden leider ein bisschen schläfrig. Wir fahren wieder auf die Stadtseite bis zur Spitze zum Strand und steigen da aus, um wieder zurückzulaufen. Am Strand ist es auch echt schön, da es langsam anfängt zu dämmern fällt das Licht unglaublich großartig auf den Leuchtturm. Langsam machen wir uns auf den Rückweg, denn wir bekommen Hunger und wissen noch nicht, wo wir essen wollen. Und wie wir feststellen dürfen, ist es auch ganz schön weit und die Straße zieht sich echt hin. Aber wir werden mit einem tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Brücke belohnt.


Zurück in der Stadt werden wir uns erstmal nicht einig was will essen wollen, dieses typische, man hat so doll Hunger, dass man sich nicht entscheiden kann… Aber dann finden wir ein echt schickes Steakhaus, die öffnen zwar erst in einer halben Stunde, aber so lange können wir auch noch aushalten. Und so vertrödeln wir die Zeit am Wasser und beobachten das wochenendliche Treiben bis wir uns wieder auf den Weg zum Restaurant machen.

Das Restaurant ist echt schick und wir so gar nicht schick angezogen. Das Essen ist echt ein Traum, das ist wirklich ein gelungener Abschluss! Nach dem Essen gehen wir noch ein Stück am Wasser entlang und schauen uns Porto im Dunkeln an und dann geht es wieder zurück ins Hotel.


Am nächsten Morgen müssen wir dann auch schon wieder echt früh los, denn bevor wir wieder nach Hause fliegen, machen wir noch einen Zwischenstopp in Lissabon…


Gerne stöbern wir auch durch den Reiseführer vor dem Abflug und im Flieger.



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